SELBSTMOTIVATION

by myfeelgood.blog * 26.Februar 2017

Wer kennt das nicht: Du schiebst Aufgaben lange vor dir her und erledigst sie erst unter Zeitdruck. Du hättest so viel zu tun, aber du beschäftigst dich trotzdem mit anderen Dingen. Du nimmst dir viel vor, kommst aber trotzdem deinen Zielen nicht näher. Du wartest, dass jemand von außen - dein Chef z.B. - dich motiviert, denn du hast einfach keine Lust und keine Motivation.


Die gute Nachricht: Selbstmotivation ist für jeden erlernbar. Es ist eine Sache der persönlichen Einstellung und beinhaltet die innere Haltung „ich will“. Mit den richtigen Strategien und Techniken kannst du lernen deine Fähigkeit zur Selbstmotivation zu stärken und dein Leben leichter zu machen.


Zehn Tipps, wie du dein Leben selbst in die Hand nehmen und neuen Drive verspüren kannst:


1. Was will ich wirklich: Wenn wir uns auf das fokussieren, was wir für uns als wichtig erachten, entstehen unwahrscheinliche Kräfte. Wir haben die Macht, unser Leben völlig zu bestimmen. Uns zu entscheiden, wie wir es leben und damit auch, wie zufrieden wir mit uns selbst sind. Wenn wir erst einmal wissen, was wir wirklich wollen, dann haben wir eine Vision, die uns erfüllt und motiviert.


2. Lebe deine Träume: Wenn du herausgefunden hast was du wirklich willst im Leben, dann starte los! Du hast es dir verdient, so zu leben, wie du es willst.


3. Ziele und Teilziele fixieren: Definiere  klar deine persönlichen Ziele in Teilschritten: „Was konkret will ich bis wann erledigt haben.“ Die Teilziele sollen konkret formuliert, messbar, erreichbar und realistisch sein und natürlich mit konkreten Terminen versehen sein. Und sie müssen die Frage bestehen: „Dient dieses Ziel der Erfüllung meiner ganz persönlichen Vision?"


4. Belohnungen festlegen: Die Aussicht auf Belohnung aktiviert unser Belohnungssystem im Gehirn. Botenstoffe werden ausgesendet und erhöhen unser Glücksgefühl. Je nach Größe der Aufgabe denke dir daher entsprechende Belohnungen aus, die sofort nach Zielerreichung fällig werden. Beispiel: Wenn ich diese Aufgabe bis 10 Uhr schaffe, habe ich mir die Zigarette oder den Kaffee verdient. Oder, wenn ich das bis morgen nachmittags erledigt habe, gönne ich mir einen Friseurbesuch.


5. Bestrafungen festlegen: Für alle Fälle, wenn bei dir Belohnungen nicht wirken, überlege dir auch konkrete „Bestrafungen“ die du dir selbst auferlegst, wenn du dein selbst definiertes Ziel zum festgelegten Zeitpunkt nicht erreichst. Beispiel; Wenn ich diese Aufgabe bis 12 Uhr nicht schaffe, dann darf ich so lange keinen Kaffee trinken, bis ich es erledigt habe.


6. To-Do-Listen: Unterschätze niemals die positive Wirkung von To-Do-Listen - ein Zettel mit allen Punkten, die pro Tag zur Erledigung anstehen. Wenn etwas erledigt wurde kann ich den Programmpunkt durchstreichen oder abhaken, das gibt ein gutes Gefühl. Und du wirst sehen: Es wird dich stören, wenn Dinge am Ende des Tages unerledigt bleiben.


7. Positive Autosuggestion: Eine gute Übung, die auf eine Umprogrammierung des Unterbewusstseins abzielt, ist die positive Autosuggestion. Genau so, wie du Kollegen und Freunden sicher oftmals mit positivem Zuspruch wie z.B.: „Das schaffst Du schon, ich glaub an Dich!“, „Das wird schon!“ Mut zugesprochen hast, kannst du dich auch selbst aufbauen. Bilde dazu kurze, prägnante, positive Sätze mit denen du dir die gewünschten Fähigkeiten einfach selbst zusprichst. „Ich bin ein hervorragender Verkäufer!“ „Meine Kollegen achten mich für meine gute Arbeit!“ Sage oder denke dir deine Selbstsuggestion immer wieder, mehrmals täglich ganz bewusst, damit sie sich fest in deinem Denken verankert und dir so Selbstvertrauen und Zuversicht gibt.


8. An bisherige Erfolge erinnern: Denke an Phasen, in denen es  für dich so wirklich gut gelaufen ist! Was war das für ein Gefühl, als du dieses Projekt so erfolgreich abgeschlossen hast? Als sich die acht Stunden Arbeitszeit anfühlten wie 30 Minuten inklusive Mittagspause? Wer sich das ins Gedächtnis ruft, bekommt wieder Selbstvertrauen und einen neuen Schub weiter zu machen.


9. Das große Ganze im Auge behalten: Behalte nicht nur deine aktuelle Aufgabe im Blickfeld – sondern immer auch das Gesamtziel, das dein Unternehmen, deine Abteilung, deine Familie oder du selbst mit dem laufenden Projekt verfolgst. Das stärkt das Selbstbewusstsein und das Wissen, dass dieser persönliche Einsatz ein wichtiger Beitrag zum großen Ganzen ist.


10. Lobe dich und feiere jeden Erfolg: Erfolge wollen gesehen werden! Je mehr Beachtung du deinen Erfolgen schenkst, umso mehr Selbstvertrauen bekommst du. Und Selbstvertrauen schafft neue Selbstmotivation!

 

 

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